Was wir tun
Zuwendung, sowohl in seiner ursprünglichen wie auch metaphorischen Bedeutung, kann ein heilendes Pflaster sein in einer von Spaltung bedrohten Gesellschaft, die ihr jedenfalls vermehrt nachgesagt wird. Die Namenspatronin dieser Aktion und ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestages, Maria Probst, hat diesen Umstand sehr hellsichtig erkannt und in gelebter Nächstenliebe danach gehandelt. 45 Jahre hat sie dem von Hildegard Anke gegründeten Verein sehr zu Recht ihren Namen geliehen. Nunmehr, nach dem Tod der ehemaligen Bürgermeisterin der Stadt Regensburg im Jahre 2023, hielt man es für angemessen, den Namen der Gründerin im e.V. zu verankern, der seit 2025 als „Aktion Hildegard Anke“ firmiert. An der Zielsetzung allerdings hat sich nichts geändert. Die Aktion reicht betont regional allen eine hilfreiche Hand, seien es Kinder, ältere Menschen, Behinderte oder in Not geratenen Familien, die von unseren sozialen Systemen manchmal nicht oder nur unzureichend unterstützt werden. Dass dies nur mit Hilfe einer Vielzahl wohlmeinender Menschen erreicht werden konnte und kann, liegt auf der Hand und spricht eher für den Zusammenhalt der Gesellschaft als für das Gegenteil. Auf diesen Bürgersinn baut die Aktion Hildegard Anke auch in Zukunft.
News
Transparenz ist uns wichtig. Hier können Sie unsere Vereinstätigkeit zeitnah miterleben. Wir halten Sie am Laufenden.
19.09.2025
Eisbiene gelandet!
In Regensburg ist am 19. September eine ganz besondere Biene gelandet, nämlich eine Eisbiene!
Sie wird in den Sommermonaten unter anderem Menschen in Alten- und Pflegeheimen mit selbstgemachtem Eis erfreuen. Das generationenübergreifende Projekt vereint zahlreiche Partner aus Sport, Gastronomie und sozialen Einrichtungen. Verteilt wird das Eis dann von einigen Sportvereinen aus Stadt und Landkreis. Eine besondere Aktion mit einer besonderen Namensgeberin. Den Grundstein legte die Aktion Hildegard Anke, die das Projekt mit der Spende des Fahrzeugs ermöglichte. Der Name „Hildegard’s Eisbiene“ ehrt Hildegard Anke, die frühere Bürgermeisterin der Stadt Regensburg. „Ape“ bedeutet auf Italienisch „Biene“.
18.07.2025
Unser PR-Artikel im neuen „Top 99 Regensburg“
FRISCH UND BUNT SIND DIE IDEEN DIESER DOPPELSPITZE.
Frauenpower könnte man sagen. Die beiden Damen, Hannelore Anke und Marion Albanus, stehen der einstigen „Aktion Maria Probst“ vor, die heute „Aktion Hildegard Anke“ heißt. Mit dieser Umbenennung wollten die Vorständinnen der Frau ein Denkmal setzen, die vor mehr als vierzig Jahren den eingetragenen Verein aus der Taufe gehoben hat. Die Intention der Aktion war und ist dorthin zu schauen, wo unsere Sozialsysteme nicht oder nur unzureichend helfen können.
Über eine Million Euro wurden über die Länge der Zeit an Kinderheime, soziale Einrichtungen und in Not geratene Personen im Großraum Regensburg ausgereicht, was die Großzügigkeit der vielen Spender ermöglicht hat, die sich mit den Zielen der Aktion zu identifizieren wussten. Zu einem gewissen Kultstatus hat es der alljährliche Verkauf von Kartoffelsuppe in der Vorweihnachtszeit am Neupfarrplatz gebracht, dessen Erlöse unmittelbar an das Pater Rupert Mayer Zentrum weitergegeben werden konnten.
Ein weiteres Leuchtturmprojekt war die Sparbuchaktion für Heimkinder, die fortgesetzt werden wird. Die „Aktion Hildegard Anke“ wird weiterhin an die Großzügigkeit potentieller Spender appellieren, um das Werk der Vereinsgründerin fortsetzen zu können. (Seite 84)
29.01.2025
Die „Aktion Hildegard Anke“ spendet an vier soziale Einrichtungen
Eine, die immer mit ihren Hilfs-Aktionen im Gedächtnis vieler Regensburger bleiben wird, ist Hildegard Anke. Die ehemalige Bürgermeisterin der Stadt und „Mutter Courage“, wie sie von Vielen respektvoll genannt wird, rief vor 45 Jahren die „Aktion Maria Probst“ ins Leben. Maria Probst hatte es vorgemacht: gelebte Nächstenliebe.
In diesem Geiste half Hildegard Anke in den viereinhalb Jahrzehnten Tausenden jungen Menschen, gut ins Leben zu starten, obwohl sie vielleicht nicht mit Geld und einem behütenden Elternhaus gesegnet waren. Hildegard Anke stand bei Eiseskälte bis ins hohe Alter auf dem Neupfarrplatz und verteilte Kartoffelsuppe für einen guten Zweck. Unzählige Kinder suchten mit ihr zusammen am Adlersberg Ostereier. Insgesamt eine Million Euro schüttete Anke in den 45 Jahren ihres ehrenamtlichen Wirkens aus. Nach ihrem Tod wäre die Aktion Maria Probst beinahe eingeschlafen. Doch ihre Schwiegertochter Hannelore und besonders ihr Sohn Eberhardt Anke wollten nicht so einfach aufhören. So beschlossen sie, die „Aktion Maria Probst“ in „Aktion Hildegard Anke“ umzutaufen. Seit dem letzten Dezember ist dieser Verein mit seinen rund 100 Mitgliedern wieder höchst aktiv und sammelt Spenden. Als Mitstreiterin konnte die Familie Anke Marion Albanus gewinnen. „Sie bringt Ideen ein und verfügt über ein sehr gutes Netzwerk“, lobt die Vorsitzende Hannelore Anke ihre Stellvertreterin.
Doch jetzt war erst einmal der Tag, an dem die „Aktion Hildegard Anke“ eine nicht unerhebliche Summe, 20 000 Euro, an vier Einrichtungen zu gleichen Teilen spendete. Davon profitieren das Pater-Rupert-Mayer-Zentrum, das Kinderzentrum St. Vincent, das sozialpädagogische Zentrum St. Leonhard sowie die Bruderhausstiftung Regensburg. Das Spendenkonto lautet: „Aktion Hildegard Anke“, Sparkasse Regensburg, IBAN DE31 7505 0000 0000 2515 46.
Mittelbayerische Zeitung, Tino Lex
